Arbeitsrechtliche Tipps für schwangere Frauen – 3+1 Fakten, die über die Arbeitszeit gut zu wissen sind.

1. Wenn der Arbeitgeber es bis zum dritten Lebensjahr seines Kindes bittet, Teilzeit arbeiten zu dürfen, wird der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsvertrag der Arbeitnehmerin so zu modifizieren, damit die Arbeitszeit der Hälfte der Vollzeit entspricht.

2. Diese Möglichkeit steht nicht nur der Mutter, sondern auch dem Vater zu.

3. Im Falle von Frauen nach der Festlegung der Schwangerschaft bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes, oder im Falle von einem sein Kind allein erziehenden Arbeitnehmer bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes
• darf ungleichmäßige Arbeitszeiteinteilung nur aufgrund der Zustimmung des Arbeitnehmers bestimmt werden,
• dürfen die Wochenruhetage nicht ungleichmäßig eingeteilt werden;
• darf keine außerordentliche Arbeitszeit, Nachtarbeit oder Rufbereitschaft bestimmt werden.

3+1. Wenn der Vater oder die Mutter das Kind allein erzieht, darf außerordentliche Arbeitszeit und Bereitschaft vom dritten Lebensjahr bis vierten Lebensjahr des Kindes nur mit der Zustimmung des Arbeitnehmers bestimmt werden.